Über Pfingsten wars mal wieder soweit – wir sind von der Klettergruppe aus ins Frankenjura gefahren ein bisschen was klettern
Unser Auto ist etwas früher am Freitag (10 Uhr) losgefahren mit dem Ziel an dem Tag noch etwas klettern zu können. Was wir leider überhaupt nicht bedacht haben, ist dass wir scheinbar voll in die Pfingstreisezeit reingekommen sind… und so für die 450 Kilometer über sieben Stunden gebraucht haben. Somit wars dann mit dem Klettern am Nachmittag ziemlich Essig, weil es musste noch eingekauft werden und das Zelt musste noch trocken aufgebaut werden und ….
Wir sind dann quasi direkt zum gemütlichen Teil des Tages übergegangen: Grillen und Wein.
Bis die anderen angekommen sind (so knapp 1 Uhr nachts) haben wir es geschafft sportliche 3L guten Schlauchwein von Aldi zu vernichten…
Am nächsten Tag war dann das erste mal Klettern an den Röthelfelsen angesagt, was in Anbetracht der nicht ganz geringen Alkoholmenge am Vorabend etwas mühsam abging.. zumindest am Anfang. Nach einer kurzen Aufwärmphase liefs dann wieder gut
Am Abend gings dann auch was zivilisierter zu mit schönem Gesang am Lagerfeuer. Diesen Abend hat sich auch keiner der anderen Leute über unsere Lautstärke beschwert (was leider den Abend vorher passiert ist – da wir da um 3 Uhr nachts noch beschlossen hatten anzufangen zu singen).
Sonntag gings dann zu den Eibenwänden, welche leider etwas schattig waren – da es nicht so irre heiß draußen war, wäre etwas mehr Sonne durchaus willkommen gewesen. Da der Fels aber trocken war, gabs zumindest klettertechnisch kein Problem. Da vorgeschlagen worden war am Abend gemeinsam in ein Lokal essen zu fahren, haben wir dann mehr oder weniger alle den Felsen schon um 5 Uhr wieder verlassen, sodass jeder die Gelegenheit hat vor dem Essen sich nochmal schön zu machen
Das Lokal (ich hab leider vergessen wie es hieß) war ziemlich winzig und absolut nicht auf so einen Besucheranstrom eingestellt. Bei etwa der Hälfte der Gerichte hieß es: Tut mir leid ist aus. Nachdem dann alle etwas gefunden hatten, das noch verfügbar war, hieß es erstmal warten – scheinbar war auch die Küche auf soviele Bestellungen (~20) gleichzeitig nicht eingerichtet… von gemeinsam essen war keine Rede.. bzw. das wurde durchgehend praktiziert da die Gerichte so im Viertelstundentakt eintrafen – das erste nach über einer Stunde. Damit der Hunger einen nicht komplett aufgefressen hat wurde dann quasi alles mehr oder weniger geteilt
Da Bilder eigentlich immer mehr erzählen als irgendwas geschriebenes, könnt ihr hier jetzt endlich die Bilder angucken!
(ps: Danke an Thomas & Pol für die Bilder!)