nach der CDU und der SPD welche seit dem Zugangserschwernisgesetz schon nicht mehr wählbar sind haben sich die Grünen zumindest in meinen Augen ebenfalls disqualifiziert:
Matthias Güldner hat in einem Gastkommentar in der Welt folgendes von sich gegeben:
Die Auseinandersetzung um die Internetsperren dreht sich im Kern aber gar nicht um
die - bisher konsensuale - Bekämpfung der Kinderpornografie. Es geht vielmehr knallhart um
Definitionsmacht in Zeiten der Virtualisierung der Welt. Ihre Anhänger kämpfen mit hoch
effektiven Mitteln für die Rechtsfreiheit ihres Raumes. Wer sich in ihre Scheinwelt einmischen
will, wird mit Massenpetitionen per Mausklick weggebissen.
Die Tatsache, dass diese Community viel Zeit in virtuellen Räumen verbringt, spielt dabei eine
große Rolle. Wer Ego-Shooter für Unterhaltung, Facebook für reales Leben, wer Twitter für reale
Politik hält, scheint davon auszugehen, dass Gewalt keine Opfer in der Realwelt fordert. Anders
kann die ignorante Argumentation gegen die Internetsperren gar nicht erklärt werden.
Naja.. bekanntlich leben wir ja in einer Demokratie wo Meinungsfreiheit herrscht...
Bei der letzten Bundstagswahl bin ich nach dem: "Was gefählt mir am besten"-Prinzip vorgegangen... bei der diesjährigen Bundestagswahl läufts im moment auf ein "Was bleibt überhaupt noch über"-Prinzip heraus, viel ists nicht wenn man mal davon ausgeht dass man weder die CDU noch die SPD oder die Grünen wählen kann und man definitiv auch nicht in irgendein extrem (sprich links oder rechts) rutschen will.